NM23NEWERTON MAZZUCCO
    Artikel20. Juni 2026 · 6 Min. Lesezeit

    3 Geldfehler, die fast jeder Neuankömmling in der Schweiz macht

    3 Geldfehler, die fast jeder Neuankömmling in der Schweiz macht

    Wenn man frisch in der Schweiz ankommt, wirken die ersten Löhne in Franken riesig. Und genau darin liegt die Gefahr: Der Lohn ist grösser, aber das Leben auch. Ich habe gute Leute in Schwierigkeiten geraten sehen — und bin bei einigen dieser Fehler selbst ausgerutscht. Es fehlt nicht an Intelligenz. Es warnt dich einfach niemand vorher. Also warne ich dich.

    1. Denken, dass Verdienen in Franken schon alles löst

    Die Zahl auf der Lohnabrechnung beeindruckt, wenn du sie in deine Heimatwährung umrechnest. Nur lebst du nicht im Umrechnen — du zahlst Miete, Krankenkasse und Einkauf in Franken. Und diese drei allein fressen einen Anteil, der Neuankömmlinge schockiert.

    Ein grösserer Lohn wird nur dann zu Freiheit, wenn du weisst, wohin er geht. Ohne Kontrolle verschwinden Franken genau wie jede andere Währung. Das Geld ändert sich, der Fehler bleibt derselbe.

    2. Geld in Eile nach Hause schicken, zum falschen Kurs

    Der Familie helfen zu wollen, ist natürlich, und es ist etwas Schönes. Das Problem ist, die Überweisung zu machen, ohne auf den Kurs und den versteckten Aufschlag zu schauen. Über ein Jahr gerechnet ergibt der Unterschied zwischen einer gut gemachten und einer schlecht gemachten Überweisung ein Flugticket — manchmal mehr.

    Vergleiche zuerst. Sammle an und schick zu besseren Zeitpunkten, statt jede Woche kleine Beträge in Panik zu verschicken. Kleine Entscheidungen, wiederholt, werden zu grossem Geld.

    3. Keine Reserve haben — und es am schlimmsten Tag merken

    Das Leben als Zugewanderter hat Schläge: ein Vertrag, der sich ändert, ein ruhiger Winter, eine Ausgabe aus dem Nichts. Wer kein Polster hat, spürt jeden Schlag, als wäre es das Ende der Welt. Wer eines hat, spürt einen Schreck und macht weiter.

    Es muss nicht viel sein. Es muss jeden Monat sein. Beständigkeit schlägt Betrag.

    Wo du heute anfängst

    Das Heilmittel für alle drei Fehler ist dasselbe: Klarheit. Zu wissen, was reinkommt, was rausgeht und was übrig bleibt. Genau dafür habe ich das Finanz-Tool der Plattform online gestellt — mehrwährungsfähig und gratis.

    Du musst kein Finanzexperte werden. Du musst nur aufhören, im Dunkeln zu fahren.

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